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  • 29.11.2017
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  • TVK I
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Salifus und Kubiaks spieln sich in den Vorgrund
TVK I - TV Bad Bergzabern 2 92 : 83

TV Kirchheimbolanden drehte im zweiten Saisonduell gegen die Regionalliga-Reserve des TV Bad Bergzabern mit 92:83 (44:36) den Spieß herum.
Der TVK gewann mit dem höheren Rückspielsiegen als die Hinspielniederlage den direkte Vergleich, was in der Endabrechnung eine besondere Bedeutung für die Abschlussplatzierung haben könnte. Jetzt am Wochenende ist auf jeden Fall erst einmal die Truppe um Trainerin Eva Krause-Lott in der Tabelle an den Kurstadt-Korbjägern auf Platz drei vorbeigezogen. Die Kreisstädter starteten mit guter Trefferlaune und übernahmen von Anpfiff an die Initiative. 23:18 stand es nach dem ersten Viertel, danach gaben die Krause-Lott-Schützlinge den Vorsprung nicht mehr her, auch wenn es phasenweise noch sehr eng wurde – wie in der letzten Minute beim Stand von 87:83. Acht Punkte betrug die Führung zur Halbzeit, sieben Zähler nach dem dritten Durchgang. „Wenn wir Speed aufnahmen, richtig Tempo aufs Spielfeld brachten, dann punkteten wir einfach und oft. Doch wir trafen nicht immer richtige Entscheidungen, deshalb blieb auch Bergzabern bis zum Schluss im Spiel“, erklärte TVK-Coach Eva Krause-Lott. „Die meisten Rebounds gewannen wir, unterm Korb hatten wir die Hoheit. Mit schnellen Pässen, auch nach Ballgewinnen, schafften wir es, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten und in Überzahlsituationen zu kommen.
Zwei Akteure waren bei dem gekonnten Fastbreakspiel besonders auffällig: Martian Kubiak, der mit tollen Pässen immer wieder seine Mitspieler kreativ in Szene setzte, und Kevin Salifu, der mit seiner enormen Antrittsschnelligkeit oft seinen Gegenspielern nur seinen Schatten zeigte und mit 22 Zählern zu den effektivsten TVK-Basketballern zählte. In Korblaune war auch Center Lukas Ruther, einmal mehr wieder „Kibos“ erfolgreichster Werfer. Beeindruckend ist die Tiefe im TVK-Kader. Mit großer Ausgeglichenheit heizte der Turnverein seinem Namensvetter aus der Südpfalz 40 Minuten lang mächtig ein, ließ dem letztjährigen Vizemeister keine Gelegenheit, das Zepter in die Hand zu nehmen. Die stärkste Phase erwischten die Einheimischen Mitte des zweiten Viertels, als sie mit einer spektakulären 18:2-Serie auf 42:24 (15.) davonzogen – die Basis für den späteren Erfolg. „Vor der Halbzeit hätten wir eigentlich bereits die Entscheidung erzielen können, doch mit vielen vergebenen Freiwürfen bauten wir Bergzabern wieder auf, ließen den TVB noch vor dem Seitenwechsel wieder auf Tuchfühlung herankommen“, sagte Krause-Lott. „Wir probierten verschiedene Defensivvarianten, keine klappte richtig gut. Insgesamt waren elf Drei-Punkte-Treffer von Bergzabern einfach zu viele.“

Quelle: Rheinpfalz