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SAISONVORSCHAU - 1. Herrenmannschaft TV Basketball
Nach fast fünf Monaten ohne Wettbewerb fiebert der TV Kirchheimbolanden dem Startschuss der neuen Basketball-Saison entgegen. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga Pfalz starten „Kibos“ Korbjäger ab dem zweiten Septemberwochenende als Aufsteiger in der überregionalen Landesliga Rheinhessen-Pfalz. „Den Plan, den wir haben, ist klar: Die Liga zu halten“, verrät Coach Eva Krause-Lott.
Alles andere sei nicht realistisch, meint die TVK-Trainerin. „Das wird eine ganz, ganz schwere Runde. Die Landesliga ist so stark wie schon seit Jahren nicht mehr“, erklärt Krause-Lott ihre vorsichtige Prognose. „Mit dem BBC Fastbreakers Rockenhausen und dem 1. FC Kaiserslautern II verschärfen zwei sehr starke Mannschaften als Absteiger aus der Oberliga das ohnehin schon anspruchsvolle Umfeld. Hinzu kommen Teams aus Oppenheim, Heidesheim, Mainz und Bad Bergzabern, die die vergangenen Jahre bereits eine gute Rolle gespielt haben und ich auch heuer wieder vorne dabei sehe. Bei vielen Teams laufen ehemalige Regionalligaspieler auf. Da ist jede Menge Erfahrung vorhanden – das werden große Herausforderungen.“ Im Mittelpunkt werden sicherlich die packenden Donnersbergduelle gegen die Fastbreakers stehen, die nach jahrelanger Präsenz in der Oberliga sich nun auf Landesliga-Ebene mit dem Lokalrivalen TVK messen werden. Auch die Paarungen aus Pfälzer Sicht jeweils gegen die Regionalliga-Reserven vom 1. FCK und TV Bad Bergzabern haben es in sich.
„Um in der Landesliga eine Chance zu haben, müssen wir geschlossen als Team auftreten, großen Kampfgeist entwickeln und jedes Match mit voller Leidenschaft anpacken“, fordert die ehrgeizige Trainerin. „Wir müssen die neue Runde demütig angehen und in kleinen Schritten uns entwickeln. Zu viel von vorne herein zu wollen, zu große Ziele sich zu setzen, das wäre fatal“, erklärt Krause-Lott. „Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir letzte Saison in der Bezirksliga immerhin drei Spiele verloren haben, nur punktgleich mit Germersheim am Ende haarscharf Meister wurden und jetzt uns erst einmal auf härterem Parkett behaupten müssen. Trotz des nun höheren Niveaus und der völlig neuen Rolle, plötzlich kein Favorit, sondern nur Außenseiter zu sein, blickt Eva Krause-Lott optimistisch der neuen Runde entgegen. Wichtig war, wie sie betont, dass alle Leistungsträger des letztjährigen Meisterteams an Bord geblieben sind. Die eingespielte Truppe sei schon ein besonderes Pfund für die Waagschale. Mit Lukas Ruther hat der Turnverein ein besonderes Punkte-Ass in seinen Reihen. Das TVK-Eigengewächs war mit 288 Treffern (über 22 Punkte im Schnitt pro Spiel) zweiterfolgreichster Werfer der vergangenen Bezirksliga-Saison. Auch auf Sven Radloff und Heiner Thauern, letzte Runde unter den Top25 der Liga und zweit- und dritterfolgreichster TVK-Scorer, ist Verlass. Neben dem treffsicheren Trio gehen auch die Routiniers Mirko Friedrich, Slavko Strock und Sascha Kopcan regelmäßig in der höheren Meisterschaftsklasse an den Start. Carsten Bauer dagegen, früheres Regionalliga-Ass und langjähriger Chefstratege beim TVK im Spielaufbau, wird nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung stehen. Er wird sich primär seiner Aufgabe als Jugendtrainer widmen. Denis Nap, Marc Noll und Sebastian Kupczyk können wie letzte Saison als Nachwuchstalente in Doppellizenz spielen, das heißt sowohl für die erste Mannschaft in der Landesliga als auch für das zweite Team, aufgestiegen von der A-Klasse in die Bezirksliga, auflaufen. Für eine Mannschaft entscheiden müssen sich heuer Tom Dreyer und Lennart Vatter, die der Landesliga-Truppe aus der Kleinen Residenz den Vorzug geben. Frische Impulse verspricht sich Eva Krause-Lott von dem bislang einzigen Neuzugang Martin Kubiak. An der Seite der heutigen TVK-Trainerin reifte der Neue zu Jugendzeiten bei der TG Worms. Nach zwei Jahren Basketballpause will Kubiak beim TVK wieder neu durchstarten.
Quelle: Rheinpfalz