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Schlechter Einstand von Eva Krause-Lott
1. FC Kaiserslautern 2 - TVK I 101 : 58
Schlimmer hätte der Einstand von Eva Krause-Lott als neue Trainerin des TV Kirchheimbolanden gar nicht ausfallen können: Zum Auftakt in die neue Basketball-Landesliga-Saison kassierten Kibos Korbjäger völlig chancenlos beim eigentlich eine Klasse besseren Titelfavoriten 1. FC Kaiserslautern II eine bittere 58:101 (27:44)-Niederlage.
Wir traten ersatzgeschwächt beim 1. FCK an. Gerade einmal acht Leute standen zur Verfügung, damit hatten wir ohne Rotationsmöglichkeiten keinen taktischen Spielraum, zumal sich mit Moritz Braun wegen einer Oberschenkelverletzung während der Partie ein weiterer wichtiger Spieler verletzte und ausfiel“, klagte Eva Krause-Lott. „Die Ausfälle von Mirko Friedrich, Slavko Strock und Sebastian Bungert konnten wir nicht kompensieren. Der Gegner trat dagegen mit großem 12er Kader und in Bestbesetzung an.“ Da Lautern für den neuen TVK-Coach ein heißer Meisterschaftsanwärter ist, wollte Krause-Lott der deutlichen Niederlage im ersten Landesliga-Duell keine allzu große Bedeutung beimessen.
Von Beginn an stand das komplett überforderte TVK-Team auf der Verliererstraße, wenngleich in der ersten Hälfte die Nordpfälzer den Abstand zu den Roten Teufeln noch im Rahmen hielten. Nach dem mit 14:23 verlorenen ersten Viertel wahrten die Krause-Lott-Schützlinge im zweiten Spielabschnitt (13:21) weiter Tuchfühlung. Nach dem Seitenwechsel brachen dann aber alle Dämme. Der FCK-Turbo lief heiß: Im dritten Durchgang bauten die Einheimischen ihren Vorsprung zum 71:43 (30.) aus und überrannten dann entfesselt aufdrehend im vierten Viertel (30:15) komplett die TVK-Cracks. Auffällig war die große Beweglichkeit der FCK-Außenspieler und die hohe Korbgefahr von den weiten Distanzpositionen. Insgesamt acht Dreier, davon alleine vier des überragenden Fabian Leis (insgesamt 26 Punkte), trafen das TVK-Team mitten ins Mark, zumal die Korbjäger aus der Kleinen Residenz auf der Gegenseite die Lauterer aus der 6,75-Meter-Entfernung nicht unter Druck setzen konnten. Ein weiterer großer Unterschied zwischen beiden Mannschaften war das hohe Tempo des 1. FCK, der immer wieder schnell von Abwehr auf Angriff umschaltete und mit gekonnten Passstafetten mit effektiven Fastbreaks den Turnverein überrannte. „Unsere Jungs hatten zu wenig Mumm. Viele einfache Fehler und viel zu viele Fehlpässe machten dem Gegner das Gewinnen leicht“, haderte Eva Krause-Lott. „Erschwerend kam hinzu, dass Lukas Ruther früh eine hohe Foulbelastung hatte und nur mit angezogener Handbremse spielen konnte. Die hohe Niederlage ist sicherlich bitter, doch wir dürfen sie nicht überbewerten. Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft verloren. Wir haken die Partie schnell ab und versuchen, aus den Fehlern zu lernen.“ Wenn das gelinge, meint die TVK-Trainerin im Gespräch mit der RHEINPFALZ, habe die Pleite für den weiteren Saisonverlauf durchaus etwas Gutes.
So spielten sie:
Danner (18 Punkte), Radloff (15), Ruther (8), Dreyer (7), Kupczyk (7), Bauer (3), Braun, Meinke. (
Quelle: Rheinpfalz