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  • 01.09.2015
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  • TVK Damen
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Freiwilligem Landesliga-Abstieg der TVK-Basketballerinnen
In den letzten beiden Spielzeiten meisterte die Damenmannschaft des TV Kirchheimbolanden jeweils überraschend gut mit einem vierten (Saison 2013/2014) und sechsten Platz (2014/2015) die Landesliga Rheinhessen-Pfalz. Nach dem Aufstieg 2013 schien es, als können sich Kibos Korbjägerinnen nun dauerhaft in der überregionalen Meisterschaftsklasse etablieren. Umso mehr überrascht, dass die neuen Landesliga-Spielpläne aktuell ohne den TVK gelistet sind. Was ist im Sommer passiert? Abteilungsleiter Slavko Strock gibt Antworten.
Frühzeitig gelang den TVK-Mädels in der Saison der Landesliga-Klassenerhalt. Und dennoch ist die Damenmannschaft des Turnvereins heuer nicht mehr überregional vertreten. Warum? Schon bald nach der letzten Runde gab es personelle Entwicklungen, die unseren Entschluss reifen ließen, die Mannschaft aus Landesliga abzumelden und freiwillig eine Klasse tiefer auf Korbjagd zu gehen. Unsere Entscheidung teilten wir dem Verband noch in der alten Spielzeit mit.
Was sind personelle Entwicklungen? Unsere Trainerin Steffi Unger-Maar bat aus beruflichen und privaten Gründen um eine Auszeit. Wir sind immer noch auf Trainersuche und hoffen, dass wir bis zum Rundenbeginn eine interne Lösung finden können. Entscheidend war der Weggang von den drei Spielerinnen, die vor einiger Zeit vom VfL Kreuznach zu uns gekommen waren. Sie schließen sich wieder ihrem alten Verein an, da es dort einen Neuanfang geben soll. Mit Nahid Mejbari und Christina Streiter waren dies zum Beispiel zwei Leistungsträgerinnen und unsere erfolgreichsten Punktesammlerinnen.
Wie sind die Pläne für die kommende Saison 2015/2016? Wir starten in der Bezirksliga Pfalz. Hier treffen wir auf andere pfälzische Basketball-Hochburgen wie TV Dürkheim und TSG Maxdorf. Das wird nicht uninteressant. Das Umfeld und die Aufgaben auf Pfalzebene sind aktuell gerade das richtige für unsere junge Mannschaft. Wir wollen verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen. Die Entscheidung, freiwillig auf den Landesliga-Platz zu verzichten, ist deshalb ein logischer Schritt.
Quelle: Rheinpfalz